Vitamine

Grundsätzliches über Vitamine

Vitamine sind organische Verbindungen, die in geringen Mengen für unseren Körper erforderlich sind. Wir müssen diese Vitamine über die Nahrung aufnehmen. Grundsätzlich, wenn der Körper ein Stoff braucht, aber diese selber nicht zu Verfügung stellen kann, nennt man diesen Stoff Vitamin, wenn dieser nur in winzigen Mengen gebraucht wird. In Gegensatz zum Beispiel die Kohlenhydrate, die vom Körper gebraucht werden, aber trotzdem nicht Vitamine genannt werden, da man Kohlenhydrate in sehr hohen Mengen zu sich nehmen muss. Dabei haben Menschen und Tiere verschiedene Vitamine. Der Mensch muss Vitamin C zu sich nehmen und der Hund kann diesen Stoff für seinen eigenen Körper synthetisieren.

Gedeckter Frühstückstisch

© kab-vision – Fotolia.com

Merksatz: Ein Vitamin ist eine organische Verbindung zum Teil aus Kohlenstoff und es ist ein essenzieller Nährstoff, den der Körper selber nicht produzieren kann und diesen Nährstoff in winzigen Mengen aus der Nahrung aufgenommen werden muss.

Fettlösliche und wasserlösliche Vitamine

Es gibt zwei Arten von Vitaminen. Zu einem die fettlöslichen und auf der anderen Seite die wasserlöslichen Vitamine. Die fettlöslichen Vitamine werden im Fettgewebe und Leber unseres Körpers gespeichert. Fettlösliche Vitamine lassen sich für den Körper besser speichern. Daher lassen sich diese Vitamine Tage bis hin Monate speichern.
Wasserlösliche Vitamine lassen sich nur kurz speichern und wir scheiden sie schnell aus dem Urin aus. Daher muss eine ständige Aufnahme garantiert werden. Vitamine C und B sind wasserlöslich. Vitamine A, D, E, K sind fettlöslich.

Alle Vitamine

Es gibt für den Menschen 13 Vitamine.
Vitamin A Chemische Bezeichnungen: Retinol, Retinal sowie vier Carotinoide (z. B. Beta-Carotin). Vitamin A ist fettlöslich. Ein Mangel kann zu Nachtblindheit und zu Keratomalazie (Augenerkrankung) führen.
Quellen: Leber, Kürbis; Grünkohl, Käse, Ei, Aprikose und Milch.
Vitamin B1 Chemische Bezeichnung: Thiamin. Vitamin B1 ist wasserlöslich. Ein Mangel kann zu Beriberi und zu Wernicke-Korsakow-Syndrom führen.
Quellen: Hefe, Schweinefleisch, Getreide, Sonnenblumenkerne, Wildreis, Vollkornprodukte, Spargel, Grünkohl, Blumenkohl, Kartoffel, Orangen, Leber und Eier.
Vitamin B2 Chemische Bezeichnung: Riboflavin. Vitamin B2 ist wasserlöslich. Ein Mangel kann zu Cheilosis führen.
Quellen: Spargel, Bananen, Quark, Milch, Joghurt, Fleisch, Eier, Fisch und grüne Bohnen.
Vitamin B3 Chemische Bezeichnungen: Niacin und Niacinamid. Vitamin B3 ist wasserlöslich. Ein Mangel kann zu Pellagra führen.
Quellen: Leber, Herz, Niere, Huhn, Rind, Fisch, Milch, Eier, Avocados, Datteln, Tomaten, Blattgemüse, Hülsenfrüchte, Pilze und Bierhefe.
Vitamin B5 Chemische Bezeichnung: Pantothensäure. Vitamin B5 ist wasserlöslich. Ein Mangel kann zu Parästhesien führen.
Quellen: Fleisch, Vollkornprodukte, Brokkoli und Avocados.
Vitamin B6 Chemische Bezeichnungen: Pyridoxin und Pyridoxamin pyridoxal. Vitamin B6 ist wasserlöslich. Ein Mangel kann zu Anämie und zu periphere Neuropathie führen.
Quellen: Fleisch, Bananen, Vollkornprodukte, Gemüse und Nüsse.
Vitamin B7 Chemische Bezeichnung: Biotin. Vitamin B7 ist wasserlöslich. Ein Mangel kann zu Dermatitis und zu Darmentzündung führen.
Quellen: Eigelb, Leber und Gemüse.
Vitamin B9 Chemische Bezeichnungen: Folsäure und Folinsäure. Vitamin B9 ist wasserlöslich. Ein Mangel in der Schwangerschaft kann zu Geburtsfehler führen.
Quellen: Blattgemüse, Hülsenfrüchte, Leber, Bierhefe, Getreideprodukte, Sonnenblumenkerne und Bier.
Vitamin B12 Chemische Bezeichnungen: Cyanocobalamin, Hydroxycobalamin und Methylcobalamin. Vitamin B12 ist wasserlöslich. Ein Mangel kann zu Megaloblastäre Anämie führen.
Quellen: Fisch, Schalentiere, Fleisch, Geflügel, Eier, Milch und Milchprodukte.
Vitamin C Chemische Bezeichnung: Ascorbinsäure. Vitamin C ist wasserlöslich. Ein Mangel kann zu Megaloblastäre Anämie führen.
Quellen: Obst und Gemüse.
Vitamin D Chemische Bezeichnungen: Ergocalciferol und Cholecalciferol. Vitamin D ist fettlöslich. Ein Mangel kann zu Rachitis und zu Osteomalazie führen.
Quellen: Fisch, Eier, Rind, Leber und Pilzen. Wird in der Haut bei UV-B Einwirkung produziert.
Vitamin E Chemische Bezeichnungen: Tocopherole, Tocotrienole. Vitamin E ist fettlöslich. Ein Mangel kann zu einer leichten Anämie bei Neugeborenen führen.
Quellen: Kiwi, Mandeln, Avocado, Eier, Milch, Nüsse, Grünes Blattgemüse und Vollkornprodukte.
Vitamin K Chemische Bezeichnungen: Phylloquinone und Menachinone. Vitamin K ist fettlöslich. Ein Mangel kann zu einer Störung der Blutgerinnung führen.
Quellen: grünes Blattgemüse, Avocado, Kiwi und Petersilie

Hinterlasse ein Kommentar